Johannes Blog

USA-Urlaub 2007 – Allgemein

In diesem und den folgenden Einträgen möchte ich die Erfahrungen meines USA-Urlaubes zum Besten geben.

Allerdings möchte ich keinen 0815-Reisebericht verfassen, sondern eher das Ungewöhnliche, Kuriose und Spezielle hervorheben.

Vorbereitungen:

Im Januar (2007) entstand die Idee die USA zu besuchen. Durch ein attraktives Angebot von British Airways entschied ich mich schnell und buchte den Flug. In den folgenden Wochen stöberte ich in diversen Internetforen ( http://www.usa-reise.de und http://www.nyc-guide.de seien hier besonders erwähnt; hier wird man schnell geholfen) und diversen Reiseführern.

auf dem Hinflug: Packeis bei Neufundland

Ich entschied mich, Boston New York Philadelphia und Washington zu besuchen. Schnell stellte sich heraus, dass die Busverbindungen zwischen den Städten die günstigste und wohl auch bequemste Wahl sind. Daher buchte ich gleich die Greyhound-Tickets für 15$ (BOS – NYC) bzw 12$ (NYC – Philadelphia).

Unterkünfte:

Da ich zum einem möglichst wenig Geld ausgeben wollte und andererseits kein Problem habe mit mehreren „Fremden“ in einem Raum zu schlafen machte ich mich auf die Hostelsuche:

In Boston entschied ich mich für das „Hostelling Internation Boston“ (12.4-15.4.). Das Hostel ist gepflegt und sauber, die Zimmer sind recht geräumig. Da am 16.4. der 111. Bostonmarathon statt fand, waren die meisten Gäste Marathonläufer aus aller Welt, die für gute Stimmung sorgten. Einziges Manko war der recht hohe Preis von 45$ pro Nacht. Durch die Mitgliedschaft im Jugenherbergsverband spart man jedoch nochmal gegenüber Nichtmitglieder.
http://www.bosotonhostel.org

Boston: Old State House

Mein Hostel (für 7 Nächte) in New York liegt in der 106th St direkt am Central Park West und ist gut mit der Ubahn zu erreichen (wenn nicht gerade 200l Regen die Ubahn geflutet haben, wie an meinem Anreistag, dem 16.4.) Eine Ãœbernachtung kostete micht hier 13$ (normalerweise 15$ aber hier machte sich die Mitgliedskarte des ISIC (intenationaler Studentnausweis) bezahlt).
Beim Betreten meines Zimmers im Jazz on the Park Hostel traf mich fast der Schlag. Im Zimmer standen 6 Doppelstockbetten die mit einem 40cm breiten Gang verbunden waren. Es war richtig eng; gab keine Möglichkeit einen Koffer zwischen die Betten zu stellen. Glücklicherweise war ich mit einem Rucksack unterwegs, den ich problemlos unter der Bett versenken konnte. Schnell stellte sich aber heraus, dass das Zimmer gar nicht so schlecht war. Auch hier waren die Leute nett, zum Lesen und Essen bot sich der große Aufenhaltsraum an und im Zimmer/ Bett war man ohnehin nur zum Schlafen. Erfreulicherweise war es auch hier nachts sehr ruhig, so dass man gut schlafen konnte. Ich kann dieses Hostel jedem nur empfehlen. Einfach ein unschlagbares PREIS/Leistungsverhältnis.
http://www.jazzhostels.com

Washinton Square Park

In Philadelphia entschied ich mich für das Hostelling International Philadelphia. Das Hostel ist relativ klein und urig, so wie man sich ein Hostel vorstellt. Es gibt drei Schlafsäle mit etwa 50 Betten. Glück hatte ich bei der Ankunft, da ich um 12 Uhr ankam, das Hostel aber eigentlich zwischen 10:30 und 16:00 Uhr geschlossen war. Mir wurde aber trotzdem geöffnet so dass ich mein Gepäck abstellen konnte.

In Washington konnte ich das Sofa eines Freundes nutzen, so dass ich hier keinen Kontakt zur Hostelwelt hatte…Danke mawo!

Washington Memorial

Fazit: Ich kann jedem die Hostels nur empfehlen. Die Sauberkeit war überall okay, die Sanitäreinrichtungen waren sauber (Badelatschen trotzdem nicht vergessen) und das Personal stets hilfsbereit.

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